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La Cage aux Folles
EIN KÄFIG VOLLER NARREN
Musical in zwei Akten

13. März 2010 ZUM LETZTEN MAL!




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Besetzung
     Das Ensemble
     Das Regieteam
Pressestimmen




Wolf-Dieter Gööck (Regie), 1954 als drittes Kind einer Schauspielerfamilie in Dresden geboren, erlernte er zunächst einen "anständigen" Beruf. Nach mehreren Jahren in der Industrie (u.a. auf einer Kraftwerksbaustelle und in einer Schuhfabrik) und nach einer abgebrochenen Lehrerausbildung studierte er Musik und arbeitete als Opernsänger. Parallel dazu machte er politisches Theater an einer Dresdner Vorstadtbühne. Seit 1990 freiberuflich, schlug er sich u.a. als Tontechniker, Rezensent, Korrektor und Anzeigenverkäufer durch; er wurde Intendant und verlor den Posten wieder, gründete freie Theatergruppen, erarbeitete mehrere Soloabende und erschloss sich nach und nach sein heutiges Tätigkeitsfeld als Spieler und Regisseur für Schauspiel und Musiktheater, an freien und etablierten Bühnen; im Jahre 2001 erhielt er einen Lehrauftrag für Dramatischen Unterricht an der Dresdner Musikhochschule.



Rolf Kühn (Musikalische Leitung), geboren 1929 in Köln, ist in Leipzig aufgewachsen. Bereits mit acht Jahren lernte er Klavier, Musiktheorie und Kompositionslehre und mit zwölf Jahren erhält er des Klarinettenunterricht bei dem Gewandhaus-Klarinettisten Hans Berningerm. Im Alter von 17 Jahren wird Kühn 1946 Saxophonist und Klarinettist beim neu gegründeten Sender Leipzig des Mitteldeutschen Rundfunks. Als Solist spielt er im legendären Tanzorchester Kurt Henkels gemeinsam mit dem Startrompeter Horst Fischer und dem Schlagzeuger Fips Fleischer.1950 wird Kühn Erster Saxofonist des RIAS Tanzorchesters in Berlin. 1954 wird er bei einem europäischen Jazz-Wettbewerb erstmals als „Bester Klarinettist" ausgezeichnet und sollte diesen Preis auch in den folgenden beiden Jahren verteidigen.
1956 übersiedelt Kühn nach Amerika, gastiert in New York mit Caterina Valente. Dort trifft er auch auf John Hammond, der den aufstrebenden Nachwuchskünstler fördert. Er stellt eine eigene Begleitgruppe für ihn zusammen, mit der er u.a. im New Yorker Birdland, im Chicagoer „Blue Note“ und beim „Newport Jazz Festival“ zu hören ist.
Von 1958 bis 1962 spielt Kühn im Orchester von Benny Goodman. 1962 kehrt Rolf Kühn nach Deutschland zurück, wo er sogleich Leiter des NDR-Fernsehorchesters in Hamburg wird. Neben seiner Tätigkeit als Orchesterleiter agiert Kühn auch mit Albert Mangelsdorff und anderen als Solist der "German Allstars", mit denen er auch eine ausgedehnte Südamerika-Tournee unternimmt. Gleichzeitig entstehen während der 1960er Jahre auch zahlreiche Schallplattenveröffentlichungen.
Das musikalische Spektrum von Rolf Kühn umfasst seit den 60er Jahren neben klassischem Jazz auch Free Jazz und Jazzrock. Kühn wendet sich seitdem auch zunehmend der Kompositions- und Dirigentenarbeit zu und übernimmt die musikalische Leitung verschiedener Theaterhäuser, so auch des Berliner Theater des Westens. Gelegentlich komponiert er für Filme und Fernsehserien wie Tatort. Rolf Kühn war mit der deutschen Schauspielerin Judy Winter verheiratet. Rolf Kühn gehört zu den profiliertesten und erfolgreichsten deutschen Jazz-Musikern.
Die Reihe der Auszeichnungen, die der innerhalb der letzten 40 Jahre erhalten hat, ist genau so beeindruckend, wie die Vielzahl der Veröffentlichungen, auf denen er zu hören ist.
www.rolf-kuehn.de



Ella Späte (Bühne / Kostüme) studierte von 1981- 1987 Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und ab 1987 Kostümbild an derselben. Danach war sie als Lehrbeauftragte der Abteilung Kostümgestaltung an ihrer früheren Ausbildungsstätte tätig. Von 1994 bis 1998 und von 2001 bis 2003 arbeitete sie als Ausstattungsleiterin bei den Freilichtspielen in Schwäbisch- Hall. Zwischenzeitlich war sie auch als Ausstattungsleiterin am Theater Junge Generation engagiert.Die Dresdnerin entwarf Kostüm- und Bühnenbilder für die Staatsoper Dresden, das Staatsschauspielhaus Dresden, die Landesbühnen Sachsen, das Theater Junge Generation, die Staatsoperette Dresden, die Deutsche Oper Berlin, das Hebbeltheater Berlin, das Carousseltheater Berlin u.v.a. Zu ihren fantasievollen Ausstattungen für Schauspiel, Musik- und Puppentheater zählen z.B. „Die Liebe zu den drei Orangen“ 1991 Staatsoper Dresden und 1993 am Theater Essen, „Ein Sommernachtraum“ 1997 an der Felsenbühne Rathen und „Der kleine Muck“ 2005 an den Landesbühnen Sachsen. Regelmäßig entwirft sie Bühnenbilder und Kostüme für das Theater wechselbad der Gefühle z.B. für die Musicals „Heiße Ecke“, „Romeo+Julia“ und „Katharina ...“.
www.naegelmitkoepfen.de



Angelika Forner (Choreografie), geboren und aufgewachsen in Meißen, tanzt seit dem 5. Lebensjahr. 1984 ging sie nach Leipzig an die Theaterhochschule „Hans Otto“, um Choreografie zu studieren. Ihren Abschluss als Choreografin und Tanzpädagogin erhielt sie 1989. Sie arbeitete an zahlreichen Theatern des Landes und choreographierte „West Side Story“, „Rocky Horror Picture Show“,„Into the woods“, „Das Ballhaus“ und „Die Dreigroschenoper“. An der Palucca Schule Dresden arbeitet sie als künstlerische Mitarbeiterin und unterrichtet Modernen Tanz.



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